Kurzrennbericht vom Japan GP

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Kurzrennbericht vom Japan GP

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Max Verstappen hat am Sonntag beim Formel-1-Rennen in Japan einen souveränen Sieg gefeiert.

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Verstappen setzte sich beim Erlöschen der Ampel von der Pole gegen Perez durch und behauptete die Führung. Im Kampf um Platz drei wehrte Norris die Attacke von Sainz ab. Dahinter folgten Alonso, Piastri, Hamilton, Leclerc, Russell und Hülkenberg. In der zweiten Hälfte des Feldes kam es zu einem Unfall zwischen Ricciardo und Albon. Der Australier war nach einem schlechten Start in die Fänge der Verfolger geraten. Bei der Anfahrt auf Kurve drei setzte sich Albon außen neben Ricciardo, der seinen Gegner übersah und für die Ideallinie nach rechts ausholte. Es kam zum Kontakt, der beide Autos durchs Kiesbett in die Streckenbegrenzung schickte.

Beim Einschlag wurden die Reifenstapel zerstört, was eine Rennunterbrechnung unumgänglich machte. Die Rennleitung reagierte mit der roten Flagge und legte die Startaufstellung für den Restart anhand des Klassements nach Sektor eins der Startrunde fest. Nach einer knapp 30-minütigen Reparaturpause ging es dann weiter.

Der zweite Anlauf brachte eine veränderte Ausgangslage bei der Reifenwahl mit sich. Während der Pause hatten alle Fahrer per Reglement die Möglichkeit, zu wechseln. Verstappen, Perez, Norris, Sainz, Piastri, Leclerc und Magnussen blieben bei Medium. Alonso, Hülkenberg, Bottas, Tsunoda, Stroll und Zhou waren erneut auf dem Soft-Compound unterwegs. Bei Mercedes und Alpine wurden beide Fahrer auf Hard umgesattelt, ebenso der einzige im Rennen verbliebene Williams von Sargeant.

Verstappen behauptete sich auch beim zweiten Start und hielt die Führung. Dahinter folgten Perez, Norris, Sainz, Alonso, Piastri, Leclerc, Hamilton, Tsunoda und Russell. Der Japaner machte drei Plätze gut und zählte damit zu den großen Gewinnern der ersten Runde. Der größte Verlierer war Hülkenberg, der von P10 auf die 17. Position zurückfiel. Durch die unterschiedlichen Reifenmischungen kam es im Mittelfeld zu diversen Verschiebungen.

Zu Beginn der zweiten Rennhalbzeit kehrte kurz Ruhe in der Boxengasse ein. Verstappen führte über elf Sekunden vor Perez. Mit fünf Sekunden Rückstand folgte Sainz auf Platz drei. Der Gap vom Ferrari-Fahrer zu Alonso betrug zehn Sekunden. Die Top-4 hatten erst einen Reifenwechsel gemacht. Das Boxenstopp-bereinigte Verfolgerfeld wurde von Leclerc auf Platz fünf angeführt. Dahinter folgten Norris, Russell, Hamilton, Piastri und Tsunoda.

Leclerc erwies sich mit seiner Taktik auf Platz drei als großer Gewinner des Reifenpokers. Hinter ihm versuchte Norris alles, um wieder eine Hand ans Podium zu bekommen. In der zweiten Degner-Kurve ging er weit und setzte hart mit dem Unterboden auf dem Kerb auf. Durch den Fahrfehler fiel er auf zwei Sekunden hinter Leclerc zurück. Ganz im Gegensatz zu Leclercs Strategie war die Taktik von Mercedes ein aussichtsloses Unterfangen. Russell und Hamilton absolvierten in den Runden 38 und 40 ihren letzten Pitstop und gingen für den letzten Stint auf Medium. Das Duo blieb auf den Plätzen acht und neun.

In Runde 42 sorgte Sargeant mit einem Fahrfehler in den Degner-Kurven für eine gelbe Flagge. Der US-Amerikaner kam beim Anbremsen für die zweite Passage des Streckenabschnitts auf den Kerb und rutschte geradeaus ins Kiesbett. Er konnte sich aus eigener Kraft unter Einsatz des Rückwärtsgangs befreien und steuerte seinen Williams zurück an die Box, wodurch er einen späten Einsatz des Safety Cars verhinederte.

Auf zehn Runden frischeren Reifen war Sainz in der Schlussphase auf dem Weg nach vorne. Der Spanier kassierte in Runde 43 erst Norris und knüpfte sich danach seinen Teamkollegen vor. Leclerc hatte keine Antwort auf Sainz, der auf der Start- und Zielgeraden mit DRS angriff und in Turn eins außen vorbeiging. Die Positionen waren damit weitestgehend bezogen. Einzig zwischen Piastri und Russell ging es im Kampf um Platz sieben bis zum Schluss zur Sache. In der letzten Runde setzte sich der Mercedes-Pilot durch. ...

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